Brünnchesfest am Hinterwald

Geschichte des Brünnchensfests: Karl Maser, ein gebürtiger Brensbacher und seine Ehefrau Magaretha wanderten im 19. Jahrhundert nach Amerika aus. Als Leute vom Lande, Brensbacher, haben sie es in ihrer neuen Heimat Amerika zu einem gewissen Wohlstand gebracht. Aus sozialer Verantwortung und der Liebe zu den Kindern haben die Eheleute Maser mit Urkunde vom 27.01.1887 der damaligen Kichrngemeinde Brensbach einen Betrag von 1200,- Mark gestiftet.
Mit den Zinsen sollte den Brensbacher Kindern am Sonntag, der dem 4.Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag am nächsten liegt, alljährlich eine Freude gemacht werden, und zwar im Rahmen eines Jugend- und Kinderfestes am Eberhardtsbrunnen. Das erste Fest fand unter großer Teilnahme der Bresnbacher Bevölkerung am 4.07.1887 statt.
Dieses Jahr fand das Brünnchenfest mit idealem Sommerwetter statt. Mit dem Spielmannszug Brensbach zogen wir alle los zum Brünnchen. Dort angekommen gab es eine Ansprache, die Kinder haben Lieder vorgesungen und dann gab es noch Getränke und Speise. Darüber hinaus war der der Schwebebalken für die Kinder das wichtigste. Auch da konnte man gut gefüllte Naschtüten erhaschen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von den Überwälder Musikanten.
