Kirchen in der Gemeine Brensbach

Evangelische Kirchengemeinde Brensbach

Höchster Str. 2
Tel.: 06161-449
Fax: 06161-8487
E-Mail: EvPfarramt-Brensbach@t-online.de  

Katholische Kirchengemeinde Brensbach

Rosenweg 2
Tel.: 06161-589
Tel.: 0151-62645351  

Evangelische Kirchengemeinde Wersau

Jahnstr. 12
Tel.: 06161/873137; 06161/527
Fax: 06161/873138
E-Mail: evgemeinde.wersau@t-online.de  

Freie Christengemeinde Gersprenztal

Darmstädter Str. 45
Tel.: 06161/2761  


Religions- und Kirchengeschichte  

Evangelische Kirche Brensbach
Der Kirchhof in Brensbach wird bis heute von einer hohen Mauer umschlossen. Innerhalb dieser Mauer stand vormals eine romanische, kleine Kirche, deren Fundamente vor einigen Jahren teilweise freigelegt wurden. Innerhalb des Mauerrings blieb genügend Platz für Speicherbauten, Keller und Ställe, in die die Dorfbewohner bei Gefahr die Erntevorräte einlagern und ihr Vieh unterstellen konnten.  

Evangelische Kirche Wersau
Mit dem Bau der heutigen Wersauer Kirche wurde vermutlich schon im 15. Jahrhundert begonnen. Hier stand vormals die Notburgis-Kapelle, die weiträumig von Mauer, Wall und Graben umgeben war. Der 1631 in diese Umwehrung hinein gebaute Torturm war nicht das erste Turmbauwerk auf diesem Kirchhügel, denn 1438 ist noch von Türmen die Rede. Einer davon mag wohl Bestandteil der Notburgis-Kapelle gewesen sein.
 
Katholische Kirche Brensbach
1946 kamen die ersten Vertriebenen nach Brensbach, zumeist Katholiken. Ein Schulsaal diente anfangs für den Gottesdienst. In Selbsthilfe wurde später eine Notkirche erstellt. 1963 wurde dann die Kirche erbaut, die der „schmerzhaften Muttergottes“ – „Mater Dolorosa“ geweiht ist. Der Glockenturm hat zwei Glocken. Das Geläut ist auf das der evangelischen Kirche abgestimmt.  

Filialorte der Pfarrei Kirch-Brombach
Höllerbach, Wallbach und Affhöllerbach mit Kilsbach und Stierbach gehörten, soweit sich ihre Geschichte zurückverfolgen lässt, zur breubergischen Zent Kirch-Brombach und zur dortigen Pfarrei. Den weiten, anstrengenden über Berg und Tal führenden Weg, mussten auch die den Konfirmandenunterricht besuchenden Kinder zurücklegen. Um das Wohl ihrer Kinder besorgt, stellten die Höllerbacher einen Antrag auf Einpfarrung in Brensbach, was 1852 nach langwierigen Verhandlungen zum Erfolg führte. 1921 - fast 70 Jahre später - wurden auch Wallbach und Affhöllerbach mit Kilsbach und Stierbach in Brensbach eingepfarrt.